15.09.2016

Leistungsnachweis der Feuerwehren im Rheinisch-Bergischen Kreis
Sonntag, 28. August 2016, ab 9:00 Uhr, in Rösrath - Forsbach



33. Leistungsnachweis der Feuerwehrwehren im Rheinisch-Bergischen Kreis

Am Sonntag, den 28.August 2016 wurde der 33. Leistungsnachweis der Feuerwehren des Rheinisch-Bergischen Kreises ausgerichtet. Die Löschgruppe Rösrath Forsbach hat in diesem Jahr die Ausrichtung übernommen. Erfreulich ist, dass in diesem Jahr einige Gruppen aus Rösrath mit Teilnehmern eines Grundausbildungslehrganges besetzt waren.

Auf dem Gelände am Halfenhof trafen sich 18 Gruppen aus den Feuerwehren Bergisch Gladbach, Kürten, Rösrath und Overath zum Wettbewerb. Auch eine Gruppe aus Bonn Holzlar konnte Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden bei der Eröffnung des Wettbewerbs begrüßen. Oberschiedsrichter und stellvertretender Kreisbrandmeister Ralf Etzler ließ dann die erste Gruppe an der Start gehen.

Auch in diesem Jahr galt es Rettungsknoten schnell und sicher legen zu können, das Wissen über die Herz-Lungen-Wiederbelebung zu dokumentieren und im Staffellauf seine sportliche Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Im feuerwehrtechnischen Teil wurden die teilnehmenden Gruppen (max. 10 Einsatzkräfte) mit der Vornahme von einem Schwerschaumrohr und weiteren C-Rohren gefordert.

Bei strahlenden Sonnenschein und tropischen Temperaturen waren die Teilnehmer zwar erschöpft aber glücklich als es um 14:00Uhr zur Preisverleihung ging.

Stv. Kreisbrandmeister Ralf Etzler, dankte zunächst der ausrichtenden Löschgruppe Forsbach für die viele Arbeit die zusätzlich zu den täglichen Herausforderungen einer Feuerwehr zu bewältigen sind. Er dankte auch der Informations- und Kommunikationsgruppe des Rheinisch-Bergischen Kreises die in diesem Jahr die Übungsleitung unterstützt hat.

Am Ende war zwar der ein oder andere Fehlerpunkt festzustellen, aber im Gesamtergebnis zeigte sich Etzler sehr zufrieden. Schließlich steht an so einem Tag das Gemeinschaftserlebnis und der Spaß im Vordergrund.

Bürgermeister Marcus Mombauer stelle in seinem Grußwort noch einmal die Wichtigkeit der Feuerwehr für eine Kommune heraus. Der Landtagsabgeordnete Holger Müller bedankte sich bei den Feuerwehren für das nicht selbstverständliche Engagement. Gemeinsam übergaben Holger Müller, Marcus Mombauer und Ralf Etzler die Pokale.

Die ersten drei Plätze belegten die Einheiten:

  • Overath Immekeppel (Platz 3)
  • Bergisch Gladbach Bensberg 1 (Platz 2)
  • Bergisch Gladbach Bensberg 2 (Platz 1).

Die Rote Laterne für die Gruppe mit dem „höchsten Motivationsbedarf für 2017“ wurde – wie jedes Jahr mit einem großen Augenzwinkern - an die Gruppe Bergisch Gladbach Stadtmitte vergeben.

Etzler bedankte sich bei alle Teilnehmern für einen tollen Leistungsnachweis. Er hofft in 2017 die magische Grenze von 20 teilnehmenden Gruppen zu überschreiten.








Kreisjugendfeuerwehrzeltlager: Nachwuchs löschte viele Brände in Eikamp

 

Rheinisch-Bergischer Kreis. Ein spannendes und ereignisreiches langes Wochenende erlebten rund 500 Jugendliche beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager. In Odenthal-Eikamp traten acht  Jugendfeuerwehren aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, die Jugendfeuerwehr Leverkusen und zwei THW-Jugendgruppen aus Bergisch Gladbach und Wermelskirchen bei verschiedenen Wettbewerben gegeneinander an.

Beim Kreiswettbewerb galt es ein Feuer zu löschen und dabei gleichzeitig Hindernisse zu überwinden. Dabei setzte sich die Jugendfeuerwehr Gruppe Odenthal 2 durch. Es folgten die Jugendfeuerwehr Gruppe Odenthal 1 und die THW-Jugend Gruppe Bergisch Gladbach.

In einer weiteren Disziplin ging es darum, einen Brand zu löschen und gleichzeitig einen Staffellauf sowie ein Kugelstoßen zu absolvieren. Dabei hatte die Jugendfeuerwehr Odenthal die Nase vorn. Es folgten die Brandbekämpfer aus Burscheid und Kürten. 

Den Fairness-Pokal sicherte sich die Feuerwehrjugend Kürten. Die Auszeichnung für die sauberste Gruppe im Zeltlager erhielt die THW-Jugend Bergisch Gladbach.

Aber nicht nur die Wettkämpfe standen im Mittelpunkt des Zeltlagers. So fanden beispielsweise ein Erste-Hilfe-Seminar statt und die Teilnehmer kamen beim Menschenkickern zusammen. Zudem wurde auch geschwommen und geklettert. Krönender Abschluss des Zeltlagers bildete die Abschiedsfeier mit den Odenthaler Bands „Miljö“ und „LikeSnow“.

Während des gesamten Zeltlagers herrschte eine sehr gute Stimmung. Da ist es kein Wunder, dass die Vorfreude auf die nächste Veranstaltung 2017 in Kürten jetzt schon groß ist.


15.07.2013

Leistungsnachweis der Feuerwehren im Rheinisch-Bergischen Kreis
Sonntag, 14.Juli 2013, ab 9:00 Uhr, in Overath -Marialinden
Pressemeldung - Ergebnistabelle
Ergebnisse Leistungsnachweis 2013 - Presse-Mitteilung Leistungsnachweis 2013

Foto-gk


_______________________________________________________________


ABC Gefahrenabwehr in kreisweiter Übung beeindruckend getestet.
Rheinisch-Bergischer Kreis erprobt seine Konzepte zu ABC-Unfällen.

Am vergangenen Samstagmorgen hat der Rheinisch-Bergische Kreis alle Spezialkräfte der Feuerwehren und der Hilfsorganisationen zur ABC Gefahrenabwehr, in einer großangelegten Übung in Kürten zusammengezogen. In Monatelanger Vorbereitung hat ein kleiner Stab der Feuerwehr Kürten diese Übungslage in jedem Detail vorbereitet. Kreisbrandmeister Weiden erklärt dazu: ?Die Feuerwehr Kürten ist für ABC Aufgaben in den letzten Jahren, kreisweit unser kompetentester Partner geworden. Von hier aus geht die Koordination und die Vorbereitung auf solche Lagen aus!?

Mitgearbeitet an der Bewältigung des hier simulierten Einsatzgeschehens, haben vor den kritischen Augen der Bezirksregierung und der Kreisverwaltung, indes Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreis, und sogar aus Köln. Neben Messfahrzeugen der Feuerwehren Bergisch Gladbach und Wermelskirchen, unterstützen Spezialkräfte aus Overath, sowie die Analytische-Task-Force (ATF) der Feuerwehr Köln, den ABC Zug des Rheinisch-Bergischen Kreises und die Feuerwehr Kürten. Um die Verletzten kümmerten sich rettungsdienstliches Fachpersonal und Notärzte verschiedener DRK Kreisgruppen.

Nicht direkt am Ort des Geschehens, sondern im Feuerwehrhaus Kürten an der Bergstraße, haben sich der Führungsstab und die Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK) des Kreises eingerichtet, um dem Einsatzleiter Führungsunterstützung zukommen zu lassen.
Auch diese wichtigen Komponenten eines Großeinsatzes, werden übrigens durchweg auf ehrenamtlicher Basis besetzt, was der hohen Professionalität der Gefahrenabwehr jedoch keinerlei Abbruch tut, weiß Kreisbrandmeister Weiden. Hierin finden sich dann auch alle am Katastrophenschutz beteiligten Feuerwehren und Hilfsorganisationen bis hin zum THW, wieder. Diese ?Zusammenarbeit auf Augenhöhe? ist unabdingbar für einen schnellen Einsatzerfolg, berichtet Weiden. Die Zeiten, dass die Feuerwehren alle komplexen Situationen alleine bewältigen konnten, sind lange vorbei. Hier, wie an der Eisatzstelle selbst, arbeiten alle Spezialisten Hand in Hand und ohne jedes Konkurrenzdenken!

Der Einsatzleiter Stefan Landwehr koordiniert somit rund 150 Einsatzkräfte, die an der Unfallstelle für Verletztenrettung und -dekontaminierung, Gefahrstoffanalyse und Gefahrstoffbergung, Gewässerschutz und Umluftmessung zuständig sind. ?Eine unglaublich anspruchsvolle Aufgabenstellung die einem verdeutlicht, dass der Begriff ?Feuerwehr? vom Anforderungsprofil her, eigentlich lange überholt ist? meint Einsatzleiter Landwehr nach getaner Arbeit. ?An einigen Stellen habe ich doch Notwendigkeiten zur Verbesserung unseren Konzepte erkannt? berichtet Landwehr bei einem ersten Resümee der Übung.

Weiden und Landwehr sind sich einig: ?Die Ermittlung solcher Optimierungsmöglichkeiten war das Ziel dieser großangelegten Übung!? Gleichwohl sind beide mit dem Gesamtverlauf mehr als zufrieden. ?Alle an der Übung beteiligten Kräfte, haben nicht nur ihr Bestes gegeben, sondern sie haben alle mitgedacht und mitanalysiert, was, wo, wie anders gemacht werden könnte ohne dabei ihr eigentliches Ziel zu vernachlässigen.? Sagt der Kreisbrandmeister nach der Übung, bei einem Teller Kartoffelsuppe aus den Töpfen des DRK vor allen Übungsteilnehmern. ?Besser hätte das Ganze nicht laufen können! Wir werden in den nächsten Wochen alle Informationen zusammenführen um die Kreiskonzepte noch besser aufeinander abzustimmen!? Aber auch vor dieser Abstimmung konnten alle Verantwortungsträger beruhigt ins verdiente Restwochenende gehen, denn alle waren sich einig: ?Im Notfall sind wir im Rheinisch-Bergischen Kreis auch auf diesem Spezialgebiet handlungsfähig und dank aller mitwirkenden Organisationen und Fachberater auch durchaus Handlungskompetent!?

Dass solche Spezialaufgaben eine kaum zumutbare Zusatzbelastung für die ohnehin schon hoch engagierten Freiwilligen Feuerwehrleute mit sich bringt, beunruhigt Kreisbrandmeister Weiden indes schon: ?Langfristig müssen wir aufpassen, dass wir unsere Einsatzkräfte vom zeitlichen Aufwand her nicht überfordern, obwohl wir sie so dringend brauchen wie nie zuvor!?



Dekontamination eines nicht gehfähigen Verletzten im Abrollcontainer V-Dekon

Uebung-2012-021




Nach erfolgter Dekontamination, Zuführung zum Rettungswagen

Uebung-2012-023




Zum Transport bereitstehender Rettungswagen in der Einsatzstelle

Uebung-2012-027




Verletztenablagestelle vor der Dekontaminationsstelle (Abrollcontainer im Hintergrund)

Uebung-2012-045




Rettungstrupp in Schutzanzügen

Uebung-2012-046




Dekontaminationsstelle im Überblick

Uebung-2012-051




_______________________________________________________________


23.04.2012
Personelle Veränderungen im Vorstand des Feuerwehrverband
Rheinisch-Bergischer Kreis e.V.
Delegiertenversammlung wählte am 18.04.2012 in Burscheid neuen Vorstand


Im Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Rheinisch-Bergischer Kreis wurden durch die Neubesetzung der Stellvertreterposten für Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden, personelle Änderungen notwendig. Aus diesem Grunde führte der Verband am 18.04.2012 in Burscheid eine außerordentliche Delegiertenversammlung durch.

Auf dieser Versammlung verabschiedeten die ca. 100 Delegierten aus allen Feuerwehren im Kreis, Ihren langjährigen stv. Vorsitzenden Norbert Tillenkamp aus dem Vorstand. Tillenkamp war im vergangenen Jahr nicht noch einmal in eine weitere Amtszeit als stv. Kreisbrandmeister gegangen und schied damit satzungsgemäß, auch aus dem Vorstand des Kreisverbandes aus! Ihn ersetzen die beiden neuen Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Ralf Etzler (Kürten) und Roger Machill (Burscheid).

Weiterhin verließ der Vertreter der Werk- und Betriebsfeuerwehren Harald Weißweiler (Federal Mogul, Burscheid) altersbedingt den Vorstand.

Verbandsvorsitzender Weiden dankte beiden für ihre jahrelange Vorstandstätigkeit und ihrem unermüdlichen Einsatz für die Feuerwehren im Kreis! Mit besonderem Wehmut blickte er auf das Ausscheiden von Norbert Tillenkamp, mit dem er gemeinsam 12 Jahre lang, die Geschicke des Verbandes geführt hat.

Neu in den Vorstand berufen wurden:

Achim Lütz (Burscheid)
als Beisitzer und Vertreter der öffentlichen Feuerwehren und der Leitstelle

Frank Stugg (Zanders GmbH)
als Beisitzer und Vertreter der Werk- und Betriebsfeuerwehren

Alle Wahlen, sowie die Entlastung des alten Vorstandes, verliefen einstimmig!


Weiterhin legte der Vorstand den Delegierten eine gründlich Überarbeitete Verbandssatzung vor. Diese nahmen die Delegierten einstimmig an, und gaben somit dem Kreisverband eine neue Satzung!

Feuerwehrverband RBK e.V.
23.04.2012

Vorstand-2012---1

Hier ein Foto des neuen Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes

Bildunterschrift: (von links nach rechts)

- Stv. Vorsitzender Ralf Etzler
- Kreisjugendfeuerwehrwartin Susanne Dahl
- Beisitzer Achim Lütz
- Stv. Vorsitzender Roger Machill
- Beisitzer Frank Stugg
- Vorsitzender Wolfgang Weiden
- Kassenverwalter Alois Bienert



4.3.2012
Aufklärungskampagne "Crash Kurs NRW"

Die Feuerwehren im Rheinisch-Bergischen Kreis beteiligen sich an der
Aufklärungskampagne "Crash Kurs NRW". Unter Projektleitung der
Kreispolizeibehörde gehen wir in den nächsten Monaten an die Schulen und
werben hier für sicheres Verhalten von Fahranfängern im Straßenverkehr.

Ein Beispielvideo für diese außergewöhnliche Aktion sehen Sie hier.
(Quelle: Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen)
_______________________________________________________________


Leistungsnachweis 2011

Ehrung KBM Wolfgang Weiden - Berichte aus der Bergischen
Landeszeitung



Endergebnis LN 2011-Exeltabelle

Anmeldevordruck LN 2011

PDF - Schiedsrichter- und Leitungsdienst LN 2011
PDF - Starterliste 2011

Der Feuerwehrverband des Rheinisch-Bergischen Kreises e.V. bietet jedes Jahr allen seinen Mitgliedern die Möglichkeit, beim Leistungsnachweis teilzunehmen.
Der Leistungsnachweis soll zum einen die Grundtätigkeiten in der Feuerwehr schulen und zum anderen die Kameradschaft und den Zusammenhalt in der Gruppe stärken. In diesem Jahr findet der Leistungsnachweis zum 29. Mal statt und ist für viele Feuerwehrkameradinnen und -kameraden zu einem festen Erlebnis im Feuerwehralltag geworden.
Der Leistungsnachweis wird durch den stellv. Kreisbrandmeister Norbert Tillenkamp organisiert und geleitet und findet am
Sonntag, 17. Juli 2011, ab 9:00 Uhr, in Rösrath statt.

Die Leiter der Feuerwehren im Rheinisch-Bergischen Kreis haben als Übung des feuerwehrtechnischen Teils die Vornahme von 3 C-Rohren, Wasserentnahme Hydrant festgelegt. Die Übung richtet sich nach den Vorgaben der FwDV 3 und den Richtlinien zur Durchführung des Leistungsnachweises des LFV NRW, Ausgabe 2008.
Die Beantwortung von Fragen bezieht sich auf Begriffe im Feuerwehrwesen, Gefahren der Einsatzstelle, Explosionen und Stichflammen und stehen beim VdF NRW unter
http://www.vdf-nrw.de/leistungsnachweis/download/index.html zum Download bereit.

Bereits jetzt schon besteht die Möglichkeit der Anmeldung! Bitte hierzu das Anmeldeformular verwenden und an die angegebene Anschrift senden, per Fax (02205 ? 81288) übermitteln oder mailen ( n.tillenkamp(at)feuerwehrverband-rbk.de ).

_______________________________________________________________


30.05.2010
Ergebnisse Leistungsnachweis 2010 in Odenthal : PDF-Download

_______________________________________________________________


11.05.2010
Aktuelle Pressemitteilung des Feuerwehrverband RBK e.V.
Download PDF-Datei

_______________________________________________________________


06.04.2010
Leistungsnachweis am 30.05.2010 in Odenthal
Ausschreibung zum Wettbewerb sowie die Anfrage zum Leistungs-
und Schiedsrichterdienst

Anfrage Leitungs- und Schiedsrichterdienst RBK.doc
Anmeldevordruck LN 2010.doc
Ausschreibung RBK.doc

_______________________________________________________________


14.03.2010
Bericht zur Delegiertenversammlung in Rösrath

Am Samstag, dem 13. März 2010, trafen sich rund 115 Delegierte der Freiwilligen sowie der Werk- und Betriebsfeuerwehren des Rheinisch-Bergischen Kreises zur turnusmäßigen Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes. Neben den notwendigerweise durchzuführenden Verbandsregularien und anstehenden Ehrungen verdienter Feuerwehrleute, fand der Vorsitzende vor zahlreichen Gästen aus Politik und Verwaltung deutliche Worte zu dem nicht nachzuvollziehenden Umgang des Innenministeriums mit dem Landesfeuerwehrverband. Siehe den Wortlaut des Rechenschaftsbericht und der Ansprache das Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands:

Rechenschaftsbericht als PDF-Download
Niederschrift PDF-Download
_______________________________________________________________


13.03.2010
Delegiertenversammlung in Rösrath

Am Samstag, dem 13 März 2010, treffen sich um 15:00 Uhr rd. 115 Delegierte der Freiwilligen sowie der Werk- und Betriebsfeuerwehren des Rheinisch-Bergischen Kreises zu ihrer turnusmäßigen Delegiertenversammlung. Diese muss nach den Regelungen der Satzung mindestens alle 3 Jahre stattfinden.

Als Veranstaltungsort hat der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes das Geno Hotel in Rösrath-Forsbach, Raiffeisenstaße 10 ? 16,gewählt.

Zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung werden zu der öffentlichen Versammlung erwartet. Rösraths Bürgermeister Marcus Mombauer, Landrat Rolf Menzel sowie der Vorsitzende des neu gegründeten Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen (VdF NRW), Dr. Klaus Schneider, werden einige Grußworte an die Anwesenden richten und aktuelle Entwicklungen reflektieren.

Nach dem Rechenschaftsbericht und einer Ansprache durch Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden, dem Bericht über die Kreisausbildung durch den Kreisausbildungsbeauftragten Detlev Fuhr und einer Vorstellung der Jugendfeuerwehren durch Kreisjugendwartin Susanne Dahl ist ein Wortbeitrag des Rösrather Landtagsabgeordneten Holger Müller, der Mitglied im Innenausschusses des Landtages ist, vorgesehen.

Dem schließen sich die Berichte des Schatzmeisters Alois Bienert und der Kassenprüfer an.
Bei den Neuwahlen sind einige Vorstandsposten neu zu besetzen. Neben dem Schatzmeister haben die Delegierten einen Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr und einen Vertreter der Betriebs- und Werkfeuerwehren als Beisitzer zu wählen. Die Funktionen des Vorsitzenden und dessen Stellvertreters werden kraft satzungsrechtlicher Regelungen durch Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden und stellv. Kreisbrandmeister Norbert Tillenkamp wahrgenommen und sind nicht vakant.
Danach werden einige Feuerwehrangehörige mit Ehrennadeln des Kreisfeuerwehrverbandes der Sonderstufe und in Gold ausgezeichnet.

Der Kreisfeuerwehrverband freut sich, wenn neben den Delegierten auch andere interessierte Feuerwehrfrauen und ?männer die öffentliche Veranstaltung besuchen.

Einladung - PDF-Download

________________________________________________________________


18.12.2009
?Jetzt brennt es? - VON ULLI TÜCKMANTEL

In der NRW-Landesregierung glänzt Innenminister Ingo Wolf nicht unbedingt mit den Qualitäten eines Feuerwehrmannes. Gestern guckte der Minister zu, wie der finanziell abgebrannte Landesfeuerwehrverband sich im Rauch der Insolvenz auflöste. Zwar kann man Wolf schlecht vorwerfen, dass der Verband sich mit einem Hotel-Projekt übernommen hat. Für die vergleichsweise geringe Fördermittel-Rückforderung von 2,7 Millionen Euro jedoch die Interessenvertretung der 110 000 freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen in die Pleite zu treiben, kann aber am Ende für Nordrhein-Westfalen um ein vielfaches teurer werden. Und lebensgefährlich.

Die Freiwillige Feuerwehr ist keine Hobbyisten-Truppe von Liebhabern roter Autos und kameradschaftlicher Tradition im blauen Rock. Sie ist die Basis und das Fundament des Brandschutzes in diesem Land. Die ehrenamtliche Arbeit der Männer und Frauen, die ihre Freizeit für die Sicherheit anderer opfern und dabei notfalls ihr Leben riskieren, ist im Sinne des Wortes unbezahlbar. Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch finanziell. Müssten die Städte hauptamtliche Wehren aufbauen, stünde das Land vor der Pleite. Man darf gespannt sein, wie Wolf diesen Brand löscht. Seit gestern ist es sein Feuer.

Quelle: Rheinische Post Link

_________________________________________________________________

16.12.2009
Landesfeuerwehrverband Nordrhein - Westfalen e.V. muss Insolvenz anmelden
Offizielle Pressemitteilung : Download als PDF

_________________________________________________________________

14.12.2009
Information an die Mitgliedsverbände des LFV NRW
Offizielle Pressemitteilung : Download als PDF




Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes diskutierte mit Landtagsabgeordneten


Foto: H.-R. Drümmen

Von links nach rechts:

Rainer Deppe, Wolfgang Weiden, Jürgen Rüttgers, Norbert Tillenkamp, Anne König (Stipendiatin), Theo Kruse, Holger Müller



Odenthal ? Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden und der stellv. Kreisbrandmeister Norbert Tillenkamp, die im Rahmen ihrer Funktionen den Vorsitz im Kreisfeuerwehrverband des Rheinisch-Bergischen Kreises e.V. führen, waren kürzlich Gast von Holger Müller, MdL, im Landtag in Düsseldorf.

Hans-Reinhold Drümmen aus Rösrath, der im Wahlkreis von Holger Müller die Besuche koordiniert, hatte den Kontakt hergestellt und begleitete die Feuerwehrmänner aus dem Kreis.

Nach einem Empfang im Büro des Landtagsabgeordneten fand mit Holger Müller ein Meinungsaustausch statt, bei dem insbesondere Problemfelder auf Kreisebene erörtert wurden. Die Repräsentanten der Feuerwehren des Kreises diskutierten mit dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion über die bevorstehende Verabschiedung des Rettungsdienstbedarfsplans und über die Aufgabenstellung sowie Wahrnehmung der Aufgaben des Kreisbrandmeisters als Aufsichtsorgan über die Feuerwehren des Kreises. Hier sahen Weiden und Tillenkamp noch Unterstützungsbedarf durch die Kreisverwaltung und die Politik.

Im Anschluss daran fand unter Beteiligung von Rainer Deppe, MdL, eine intensive Unterredung mit dem innenpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Theo Kruse, MdL, statt. Wolfgang Weiden setzte sich für eine Novellierung des Feuerschutzrechts ein. Norbert Tillenkamp erinnerte daran, dass die zentrale Ausbildungsstätte des Landes Nordrhein-Westfalen, das Institut der Feuerwehr (IdF) in Münster vollständig aus Mitteln der Feuerschutzsteuer finanziert wird. Er forderte, die Personal- und Sachkosten vollständig aus dem Landeshaushalt zu finanzieren, damit die Mittel der Feuerschutzsteuer den Städten und Gemeinden als Träger des Feuerschutzes zur Verfügung gestellt werden können.

Weiden und Tillenkamp führten darüber hinaus Klage, dass das IdF den Ausbildungsbedarf für Führungskräfte der Feuerwehren seit Jahren nicht mehr erfüllen kann, stattdessen dort seit kurzer Zeit Krisenstäbe von Verwaltungen ausgebildet werden.

Positiv bewerteten die Feuerwehrmänner des Kreises die zentralen Maßnahmen des Landes NRW. In den vergangenen Jahren sind mit erheblichen Landeszuwendungen Einsatzleitfahrzeuge des Typs ELW 2 für die Kreise und kreisfreien Städte bezuschusst worden. Ebenso hat das Land erhebliche finanzielle Mittel zur Versorgung von zahlreichen Verletzten, sog. Abrollbehälter MANV (?Massenanfall von Verletzen?), mit entsprechenden Gerätewagen für die Sanitätsdienste, aufgewendet. Weiden und Tillenkamp gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass auch in Zukunft weitere Projekte durch das Land gefördert werden.

Die Erwartungen der rheinisch-bergischen Feuerwehrabordnung, im Gespräch mit Herrn Kruse die Unterstützung einer Regelung in der Landes-Bauordnung über die pflichtige Installation von Heimrauchmeldern zu erhalten, wurde leider gedämpft. ?Im Zusammenhang mit den Bemühungen der Landesregierung, Regelungen und Standards zu reduzieren, passt eine neue Bestimmung und Forderung nicht in das Bild?, formulierte Theo Kruse und setzt auf Freiwilligkeit von Wohnungsinhabern sowie Aufklärungskampagnen von Fachverbänden.

Nach einem Besuch des Plenums mit zahlreichen Abstimmungen hatten die höchsten Feuerwehrmänner des Kreises die Gelegenheit, einen Gedankenaustausch mit dem Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen. Jürgen Rüttgers, zu führen. Dieser zeigte sich über das Feuerwehrwesen im Lande gut informiert.

Verfasser: Norbert Tillenkamp